Katharina_Freitag

Biographie

Aus einer Theaterfamilie stammend, begann mein Weg als Bildhauerin in den frühen 1990er Jahren: Einige Monate Praktikum in einem Steinbildhauerbetrieb bei München, gefolgt von einem 9-jährigen Arbeits- und Studienaufenthalt in Italien – mehrere Jahre Ausbildung im klassischen Marmorbildhauerstudio Ricci in Pietrasanta, anschließend Accademia di Belle Arti di Carrara, Diplom in Bildhauerei in 2001.

Zahlreiche internationale Arbeits- und Studienaufenthalte trugen außerdem bereichernd zu meiner Ausbildung bei. Seit 1999 lebe und arbeite ich wahlweise in Grünwald bei München, Italien und Mallorca. Meine Skulpturen sind regelmäßig in Solo- und Gruppenausstellungen vertreten.

Meine künstlerische Arbeit wurzelt im klassischen Modellieren und Bildhauern. Während meiner Ausbildung haben mich die Werke großer Bildhauerinnen und Bildhauer der Antike ebenso wie der Gegenwart tief geprägt, ebenso wie die traditionellen Techniken der Bildhauerkunst.

Ausstellungen (Auswahl)

2020 – 2025

  • Skulpturenpark Wölflau
  • S’Estació, Petra Mallorca
  • Artbunker Grünwald
  • Kurparkschloss Herrsching duo
  • sansaro art box, München solo
  • Art de Suisse, Zürich CH
  • ARTeFusion, Stuttgart
  • ArtMuc, München
  • ArtNordic, Kopenhagen DK

2011 – 2020

  • Kunst in der Gießhalle
  • Barbaratagung TUM Garching duo
  • Bürgerhaus Römerschanz, Grünwald solo
  • Studio Rose, Schondorf duo
  • Gießereigalerie München solo
  • Galerie Jutta Franklin, Oberhaching

2000 – 2010

  • Galerie im Hof, Zug CH solo
  • Rathaus Grünwald solo
  • Galeria Flohr, Santanyi Mallorca
  • Kunst im Karree, Kunstgießerei München
  • Skulpturengarten Sonnenwald, Niederbayern
  • Kunstraum Die Säule, Duisburg solo
  • Galerie Hyna, Rottach-Egern

Veröffentlichung

Bindung entfesselter Kräfte

Zur bildhauerischen Arbeit von Katharina Freitag

Autorin: Lena Rupprecht, mundus Heft 2/2009

„Aus aller Befriedigung entsteht Ekel, weil eben in der Spannung der Kräfte allein die Wollust liegt“, schreibt der Dramatiker Christian Friedrich Hebbel im 19. Jahrhundert. Wenige Sätze geben auf die Frage, was denn die Kriterien für gute Kunst seien, eine derart präzise Antwort.

Spannungslose Befriedigung langweilt sehr bald. Künstler jedoch, die es verstehen, in ihrem Werk zwei Gegensätze in wechselseitiger Spannung zu halten, schaffen etwas zeitlos Gültiges: ein Abbild von der
Polarität menschlicher Existenz. Der Mensch sollte leben, als besäße er ewiges Leben, und gleichzeitig sich so verhalten, als müsse er morgen sterben.

Dann entsteht Großes.

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